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Arzneipflanzen

Arzneipflanzen werden schon immer von Menschen verwendet, um Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen zu heilen. Jeder kennt wohl Pfefferminz- und Kamillentee, die in erster Linie dann zum Einsatz kommen, wenn sich Magenbeschwerden oder Infektionen ausbreiten. Die Ringelblume ist ebenfalls eine bekannte Heilpflanze und dürfte somit jedem ein Begriff sein. Es gibt aber auch noch viele weitere und nicht so verbreitete Heilpflanzen, die für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. In den letzten Jahren wird die Gesundheit von den Menschen immer mehr beachtet, was sich nicht nur in einer gesünderen Ernährung widerspiegelt, sondern auch pflanzliche Heilmittel werden immer öfter nachgefragt. Es gibt mittlerweile so viele pflanzliche Präparate im deutschen Gesundheitsmarkt, die bei den Menschen oftmals viel beliebter sind. Direkt aus Deutschland stammen nur die wenigsten Arzneipflanzen, sodass der Großteil importiert wird und aus Wildsammlungen stammt. Bevorzugt werden jedoch Pflanzen aus kontrolliertem Anbau, da dann eine gleichbleibende und hohe Qualität gewährleistet werden kann. Der Anbau von Heilpflanzen spielt aber auch in Puncto Landwirtschaft eine große Rolle, da der Absatzmarkt groß ist und stetig wächst. Somit ist dieses Geschäft eine lukrative Alternative für die Landwirtschaft, das eine immense Wertschöpfung verspricht. Auf einer kleinen Fläche kann ein großer Erlös erzielt werden. Dazu müssen aber auch einige Voraussetzungen erfüllt werden, wie beispielsweise die intensive Beschäftigung mit Heilpflanzen und den Spezialtechniken, die notwendig sind. Das Risiko muss so minimal wie möglich gehalten werden und meist erfolgt der Anbau bedarfsgerecht über den Vertragsbau, also auf Basis enger Geschäftsbeziehungen.

Krankheiten können nicht nur behandelt, sondern auch vorgebeugt werden. Gerade zur Vorbeugung haben sich Naturheilmittel bereits seit langer Zeit etabliert. Besonders beliebt ist der Rote Fackelingwer, dessen ursprüngliche Herkunft Südostasien ist. Pflanzensamen kaufen kann man im Internet, allerdings sollte man sich zuvor einige Informationen einholen. Die Blätter erreichen beispielsweise eine Länge von einem Meter und die Stämme können sogar bis zu 2 Meter hoch werden. Am Ende sind immer zapfenförmige Blüten zu sehen, sodass diese Pflanze auch eine beeindruckende Zierpflanze darstellt. In Asien wird sie schon lange als Nahrungsmittel verwendet, allerdings kommt sie auch zur Behandlung von Ohrenschmerzen zum Einsatz. Ehe man die Samen einpflanzt, müssen diese mit heißem Wasser übergossen werden. Danach müssen sie 2 Tage quellen und im Anschluss etwa einen Zentimeter tief eingepflanzt werden. Die Temperatur muss mindestens 25 Grad Celsius betragen (im Winter 15°C). Eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr ist ebenfalls wichtig.

Auch der peruanische Ginseng gehört zu den Heilpflanzen und ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Das Maca Saatgut der Varianten Gelb, Lila und Schwarz ist besonders beliebt. Die Lepidium meyenii haben eine gelbe Knolle und gehören zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütgewächse). Besser bekannt ist diese jedoch unter dem Namen “Peruanischer Ginseng”. Ginseng ist eine krautige Pflanze, die gerade einmal 20 cm hoch wird. Die Blätter sind sehr klein und gefiedert. Die Blüten sind ebenfalls sehr klein und duften außerordentlich stark. Die Frucht ist eine Schote, die lediglich einen Samen beinhaltet, der grau-rot und etwa 2 mm lang ist. Die Wurzel ist eine Hypokotyl Knollen, der oval ist und einen Durchmesser von 4 cm erreicht. Aufgrund der verschiedenen Inhaltsstoffe spielt sie in der Naturheilmittelbranche eine bedeutende Rolle. Bei Männern wird sie in erster Linie bei Potenzstörungen angeraten und stellt somit eine Alternative zum bekannten Viagra dar. Aber auch die Symptome, unter denen Frauen während den Wechseljahren leiden, sollen gelindert werden. Wer Samen kaufen möchte, sollte bei Asklepios Seeds vorbeischauen.

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